Elektrische Kaffeemühle vs. Handkaffeemühle im Test

 

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Handkaffeemühle und elektronische Kaffeemühle im Vergleich

Die klassische Handkaffeemühle sieht nicht nur schön aus, sie veredelt, durch das eigenhändige Kurbeln, gewissermaßen auch den Prozess der Kaffeezubereitung. Mit jeder Umdrehung zermahlen Sie die Kaffeebohnen und spüren förmlich wie Sie Ihrem frischen Kaffee ein Stück näher kommen. Während Sie sich bei ein oder zwei Tassen Kaffee noch gerne diesem Prozess des Kaffeemahlens hingeben, wird dieser bei großen Mengen schnell zur kräftezehrenden Prozedur. Mit einer elektrischen Kaffeemühle hingegen, lassen sich auch große Mengen Kaffeebohnen in kurzer Zeit zermahlen. Was bei der Handmühle der Prozess ist, ist hier die bequeme, zeitsparende Verarbeitung per Knopfdruck. Im preislichen Vergleich mit Ihrem elektronischen Pendant ist die Handmühle in der Regel deutlich günstiger.

Unterschiedliche Mahlwerke bei Handkaffeemühle und elektronischer Kaffeemühle

Handkaffeemühlen arbeiten meistens mit einem Kegelmahlwerk, welches ein sehr gutes, homogenes, also gleichmäßiges Mahlergebnis erzielt, weshalb Sie an dieser Stelle nichts falsch machen können. Bei elektrischen Kaffeemühlen sind zudem auch Schlag- und Scheibenmahlwerke in den gängigen Modellen verbaut. Als Material werden Edelstahl und Keramik genutzt. Wobei letzteres zwar nicht nachgeschliffen werden kann, dafür aber durch Robustheit überzeugt.

Die Funktion des Schlagmahlwerks ähnelt der eines Mixers. Propellerförmig angeordnete Messer zerkleinern die Kaffebohnen, welche sich rund um den Messersatz befinden. Je länger Sie mahlen umso feiner ist Ihr Mahlergebnis. Das Problem: Am Rand sowie unterhalb der Messer befindliche Bohnenstückchen werden nicht erreicht, wodurch Sie kein einheitliches Mahlergebnis erzielen und infolgedessen eine ungleichmäßig Extraktion. Hinzu kommt, dass diese Kaffeemühlen sehr schnell erhitzen, was negative Folgen für die in der Kaffeebohne enthaltenen Öle hat. Ein Vorteil liegt in der preiswerten Anschaffung. Für einen hervorragenden Kaffeegenuss ist diese Variante jedoch nicht zu empfehlen.

Das Scheibenmahlwerk findet unter allen Mahlwerken am häufigsten Verwendung. Bei dieser Variante erfolgt die Zerkleinerung durch zwei übereinander liegende Scheiben. Die Bohnen befinden sich zu Beginn des Mahlvorgangs im Mittelpunkt zwischen diesen und werden durch die Zentrifugalkraft nach Außen transportiert. Hier laufen die Mahlscheiben enger zusammen, wodurch die Körnung des Kaffees immer feiner wird. Über den Abstand der Scheiben von einander wird der Mahlgrad eingestellt. Da alle Bohnen den Weg nach Außen finden, erhalten Sie auch bei dieser Variante ein tolles Mahlergebnis. Ein Nachteil liegt, wie bei allen elektrischen Kaffeemaschinen, in der Lautstärke während des Mahlvorgangs.

Der richtige Mahlgrad für Sie

Hierbei gilt: Je feiner die Bohnen gemahlen sind, desto kürzer sollten diese mit dem Wasser in Kontakt kommen, da Sie so eine Überextraktion verhindern. Eine übermäßige Mitnahme von Inhaltsstoffen aus der Kaffeebohne, die neben den begehrten Aromen auch Bitterstoffe enthält, machen Ihren Kaffee schnell unangenehm bitter. Ein zu grober Mahlgrad hingegen bietet nur eine kleine Oberfläche, wodurch das Wasser zu wenige Geschmacksstoffe aus der Bohne extrahiert, und Ihr Kaffee wässrig wird. Bereiten Sie Ihren Kaffee ganz traditionell per Handfilter zu, ist ein feiner Mahlgrad für Sie die richtige Wahl. Wenn Sie eine Filtermaschine nutzen, sollten Sie auf eine mittlere Körnung zurückgreifen, während Sie bei der Zubereitung in einer French Press (Stempelkanne) mit einem groben Mahlgrad richtig liegen.

Letztendlich kommt es auf Ihre ganz persönliche Vorliebe an. Trinken Sie Ihren Kaffee schwarz oder mit Milch, mit oder ohne Zucker.
Probieren Sie verschiedene Mahlgrade aus und entdecken Sie Ihren Favoriten.